Hardware

Kaufberatung Beamer: Worauf muss man beim Kauf achten?

Ein Beamer ist eine preiswerte und dabei tech­nisch aus­ge­feilte Alter­na­tive zum Flach­bild­fernse­her. Eigentlich wur­den die han­dlichen Geräte entwick­elt, um im Business-Bereich bei Schu­lun­gen und Präsen­ta­tio­nen schnell vom Lap­top aus Pro­jek­tio­nen an die Wand zu wer­fen. Inzwis­chen haben Pri­vatan­wen­der erkannt, wie kom­fort­a­bel sich ein Heimkino mit dem Beamer ein­richten lässt.

Die Möglichkeiten der Beamer
Die Geräte wer­fen auch in einem nor­mal aus­geleuchteten Raum Videos im HD-Format an die Wand (oder besser doch die Lein­wand), mit einer Bild­di­ag­o­nale, der nur durch den Raum Gren­zen gesetzt wer­den, und dabei wirk­lich her­aus­ra­gen­den Kon­trasten. Natür­lich ist echtes HD-Fernsehen immer noch leicht überlegen, die Bil­dau­flö­sung eines Beam­ers kann im sel­ben Preis­bere­ich wie ein gün­stiger Fernse­her zum Beispiel nur 720 Zeilen gegenüber den 1.080 Zeilen des TV-Gerätes erzeu­gen. Wofür man sich entschei­det, hängt hier von der Nutzung ab. Denn bei einem Videogame der Action-Klasse spielt die Größe eine Rolle, die nur der Beamer erzeugt, ebenso bei einer Fußbal­lüber­tra­gung. Wer sich also für den Beamer entschei­det, der immer­hin preiswert zu haben ist, schon weit unter 300 Euro, wird auf einige Eck­w­erte achten.

Die wichtig­sten Kri­te­rien beim Beamer-Kauf
Zunächst kann die Licht­stärke auss­chlaggebend sein, wenn der Beamer wirk­lich bei Tages­licht genutzt wer­den soll. Aber auch der Kon­trast und die Farb­treue spie­len für die lebensechte Bild­wieder­gabe eine große Rolle. Die Hel­ligkeit wird in ANSI-Lumen angegeben. Hier gibt es Heimki­nobeamer mit 1.000 Lumen und Kon­trast­werten von 10.000 : 1, tages­licht­fähige Beamer wiederum erzeu­gen 2.000 Lumen, der Kon­trast liegt manch­mal nur bei 2.000 : 1. Wer eine wirk­lich hohe Auflö­sung wün­scht, entschei­det sich für Full-HD-Beamer, die in 1.080 x 1.920 Pixel auflösen. Damit ist jedes einzelne Haar sicht­bar. Diese Beamer sind beispiel­sweise per­fekt für die Wieder­gabe von Blu-rays geeignet, deren Vorzüge — der hohe Kon­trast und die Farbtiefe — mit dem Full-HD-Beamer vol­lends zur Gel­tung kom­men.
Bei der Bild­gener­ierung gibt es drei Beamer-Prinzipien: LCD-Geräte bauen über eine interne Ein­heit das Bild ebenso auf, wie das ein LCD-Flachbildschirm tut, sortieren es also in einzelne Bild­punkte. Die DLP-Technik hinge­gen (Digital-Light-Processing) lässt das Licht über einen Chip mit zwei Mil­lio­nen Mikrospiegeln reflek­tieren, die in unter­schiedlicher Hel­ligkeit erscheinen, was für bessere Reak­tion­szeiten sorgt. Einige Nutzer glauben allerd­ings bei DLP einen Regen­bo­gen­ef­fekt beobachten zu kön­nen. Die dritte Klasse sind die LED-Beamer, die klein und leicht sind, eher für kleinere Bilder in dun­klen Räu­men entwick­elt wur­den, aber den­noch für Bild­schir­m­di­ag­o­nalen von 1,5 Metern aus­re­ichen. In der Auflö­sung erre­ichen sie nicht ganz die Qual­ität von LCD– und DLP-Geräten.
Ein wesentliches Kri­terium für Beamer sind die Lüfterg­eräusche. Diese wer­den von den Her­stellern in Dez­i­bel angegeben, hier kann es nicht leise genug sein. Bessere Beamer liegen zwis­chen etwas über 20 bis etwa 30 Dez­i­bel, was in etwa dem Geräusch eines leisen Gesprächs entspricht.

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    Be the first to comment - What do you think?  Posted by Computer-Freak - December 5, 2011 at 9:17 pm

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